Tonbeispiele

Hier können Sie Tonbeispiele aus Aufnahmen hören, die unter Referenzen aufgeführt sind.

Allgemeines zu Technik und Wiedergabe

Die Tonbeispiele können wahlweise über die Lautsprecher einer Stereoanlage abgehört werden oder auch mit (möglichst hochwertigen) Kopfhörern.

Dabei sollten Sie wissen, dass sich das eindrucksvollste Hörerlebnis mit Verwendung von Kopfhörern ergibt, weil damit die vom Kunstkopf aufgezeichneten Richtungs- und Entfernungsinformationen  korrekt wiedergegeben werden. Als Hörer befinden Sie sich dann genau am Ort des Kunstkopfes während der Aufnahme und erleben die Musik im Raum, als ob Sie live dabei wären. Als besonderes Merkmal von Kunstkopf-Aufnahmen hören Sie alles außerhalb des Kopfes und so im Raum verteilt, wie Sie es beim natürlichen Hören gewohnt sind.

Man nennt diese Aufnahmetechnik „Kopfbezügliche Stereofonie“.

Wenn Sie Ihre Kopfhörer zum Abhören „üblicher“ Stereoaufnahmen verwenden, erleben Sie den Klang dagegen nicht, wie in Wirklichkeit, außerhalb Ihres Kopfes, sondern in Ihrem Kopf, nämlich im Bereich Ihres Hinterkopfes und zwischen Ihren Ohren.

Beim Hören über Lautsprecher ist die Klangqualität ähnlich gut, nur können dann spezifische Rauminformationen nicht korrekt erkannt werden. Dies hat seine Ursache darin, dass bei der Lautsprecherwiedergabe die Signale, die der Kunstkopf z.B. mit seinem linken Ohr aufgenommen hat, beim Abhören sowohl Ihrem linken als auch Ihrem rechten Ohr zugeführt und dadurch vermischt werden. Die für Computer verwendeten Lautsprecher sind zudem in ihrem Tonumfang meist recht beschränkt und ihr Abstand zueinander ist zu klein, um einen Raumeffekt auch nur annähernd realistisch wiederzugeben.

Bitte achten Sie beim Hören auf eine möglichst natürliche Abhörlautstärke. Hören Sie nämlich zu laut ab, wozu man speziell bei Verwendung von Kopfhörern neigt, rücken Sie zu nah an das Klanggeschehen heran und haben einen unnatürlichen Klangeindruck.

Im Begleitheftchen der CDs finden Sie stets die Information, wo die Aufnahme stattfand und wo sich der Kunstkopf während der Aufnahme befand. Dies soll Ihnen die Möglichkeit geben, sich die akustischen Verhältnisse während des Konzerts vorzustellen und die Abhörlaustärke entsprechend korrekt zu wählen.

Viel Spaß!

Hier ein weiterer Link zu qualitativ sehr hochwertigen Kopfhörern.

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Spätmittelalterlicher Gesang aus der Klosterkirche Dalheim

Der Innenraum der spätmittelalterlichen Klosterkirche in Dalheim (nahe Paderborn) misst etwa 50 x 10 m bei einer Höhe von etwa 26 m. Da es weder Bestuhlung noch andere Möbel oder den Schall dämpfende Textilien gibt, haben wir hier wunderbare akustische Verhältnisse mit ausgeprägtem Nachhall vorgefunden.

Erfahren Sie mehr über die Stiftung Kloster Dalheim.

Das komplette Konzert, das Sie auf der CD finden, sowie die Inhalte der zugehörigen Daten-CD sind in der Pressemitteilung ausführlich beschrieben.
Zum Kauf der Doppel-CD (20,- €) schicken Sie bitte eine Email an: maria.tillmann@lwl.org

Zur Hörprobe und zur Raumsituation
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Das Vokalensemble „Vox Nostra“

Vox Nostra ist ein internationales und solistisch besetztes Ensemble aus Berlin, das sich unter der Leitung von Burkard Wehner auf die Vokalmusik des Mittelalters spezialisiert hat.

Bei den Hörproben handelt es sich um 3 Beispiele aus dem Konzert „Assumpta est Maria“, das im September 2012 in der St.Matthäuskirche in Berlin-Tiergarten gegeben wurde.

Zudem finden Sie das Ensemble in den spätmittelalterlichen Gesängen aus der Klosterkirche Dalheim, siehe dort.

Zu den Hörproben
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Liedkunst des Ensembles „Die Vokalistinnen“

Die Vokalistinnen setzen sich aus professionellen Sängerinnen und Musikerinnen zusammen, deren Ziel es ist, in regelmäßiger konzentrierter Probenarbeit die Gesangsliteratur für mehrstimmigen Frauenchor, für solistisch besetzte Ensembles (Quartette, Terzette und Duette) sowohl a capella als auch mit Klavierbegleitung zu erarbeiten und daraus neue und reizvolle Konzertprogramme zusammenzustellen.

Bei den folgenden Liedbeispielen „sitzen“ Sie in den unterschiedlichen Kirchenräumen jeweils im Mittelgang im akustisch optimalen Abstand zum Altarraum, in dem die Sängerinnen stehen.

  1. The Snow“ op.26 No.1 (Ausschnitt) von Edward Elgar (1857–1934)
    Paulus-Kirche in Berlin-Zehlendorf, Juni 2013
    Text und Hören
  2. Waldmädchen“ (Ausschnitt) von Robert Schumann (1810–1856) aus „16 Gesänge für Frauenstimmen und Klavier“
    Grunewaldkirche in Berlin-Wilmersdorf, April 2015
    Text und Hören
  3. Les Fleurs des Champs“ (Ausschnitt) von Jacques Ibert (1890–1962)
    Kapelle von „Schloss Seehaus“, Markt Nordheim, Mai 2014
    Hören
  4. Ave Maria“ (Ausschnitt) von Francis Poulenc (1899–1963)
    Ernst-Moritz-Arndt-Kirche in Berlin-Zehlendorf, September 2014
    Hören

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Aus dem Dom zu Merseburg

Während der 42.Merseburger Orgeltage wurden vom Gewandhauschor Leipzig und Instrumentalsolisten des Gewandhausorchesters Leipzig die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ und das „Dresdner Requiem“ aufgeführt, das Rudolf Mauersberger in den Jahren 1947/48 unter dem Eindruck der Bombardierung und Zerstörung Dresdens im Februar 1945 geschrieben hat.

  1. Wie liegt die Stadt so wüst“ (Ausschnitt) von Rudolf Mauersberger (1889–1971)
  2. Kyrie“ (Ausschnitt) aus dem „Dresdner Requiem“
  3. Agnus Dei“ (Ausschnitt) aus dem „Dresdner Requiem“

Zu den Hörproben
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Posaunenquartett „Opus 4″

Das Posaunenquartett OPUS 4 mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig wurde 1994 gegründet. Heute besteht das Ensemble aus dem Leiter Jörg Richter, Mitbegründer Dirk Lehmann, beide vom Gewandhausorchester Leipzig, dem freischaffenden Musiker Stephan Meiner, und Wolfram Kuhnt, Mitglied der Staatskapelle Halle.

Ples“ von Joze Zitnik (*1946)
St.Katharinen-Kirche in Schwedt aus Anlass der 22.Brandenburgischen Sommerkonzerte 2012

Hören
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Jazznight im AGD und Big Band Jazz in der Kunstfabrik Schlot, Berlin

Das Arndt-Gymnasium Dahlem im Südwesten Berlins (AGD) bietet allen Schülerinnen und Schülern eine besondere musikalische Förderung.
Derzeit engagieren sich weit über 250 Schüler in Orchestern, Bigbands und Chören, die bei den viermal jährlich stattfindenden Schulkonzerten und vielen außerschulischen Auftritten zu erleben sind.
Diese ungewöhnlich hohe Zahl an jungen, engagierten Musikern resultiert u.a. aus dem Konzept der Instrumentenschule. Die Schüler können ihre Instrumente direkt an der Schule bei ausgebildeten Instrumentallehrern lernen und werden frühzeitig in die Einsteigerensembles integriert. Das motiviert und macht Spaß.

Hörproben von der „JAZZNIGHT 2013″ am AGD
Hörproben aus der „Kunstfabrik Schlot“

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Berliner Bachgesellschaft, Messe in h-Moll

Die Berliner Bach Gesellschaft e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Musik Johann Sebastian Bachs lebendig und kompetent im kirchlichen Raum zu interpretieren. Darüber hinaus will sie mit der Aufführung bedeutender Werke der sakralen Musik traditionelle und neue Impulse aufnehmen und zur “Recreation des Gemüths” (J.S. Bach) weitergeben. Unter der künstlerischen Leitung von Cornelius Häußermann, Kantor & Organist an der Zehlendorfer Pauluskirche, fühlt sie sich in Programm und Umsetzung einem hohen Anspruch an die musikalische Qualität verpflichtet (Zitat aus o.g. Link).

Im Jahre 2006 wurde in der Pauluskirche ein Orgelbauverein gegründet, der sich mit Planung, Ausschreibung und schließlich mit der Bestellung von zwei (!) neuen Orgeln befasste und damit ein großartiges und natürlich sehr kostspieliges Projekt auf den Weg brachte.

Dabei waren Benefizkonzerte nur eines von vielen Mosaikstücken, um die nötigen Finanzmittel zusammen zu bekommen. Am 19.Oktober 2013 wurden die Orgeln eingeweiht.

Für die Ausführung der großen Orgel auf der rückseitigen Empore der Kirche entschied man sich für die Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke.
Die sogenannte Bach-Orgel auf der rechten Seitenempore stammt von der Orgelbauwerkstatt Rowan West in Altenahr.

Eines dieser Konzerte, die Aufführung der h-moll-Messe von J.S.Bach, wurde in Kunstkopftechnik aufgenommen.

Hörprobe
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Hugo-Distler-Chor Berlin

Im Jahre 1953 gründete der Berliner Kirchenmusiker und Chorleiter Klaus Fischer-Dieskau den Hugo-Distler-Chor. Mit der Namensgebung verpflichtete er den Chor dem Werk Hugo Distlers, dessen Schüler Fischer-Dieskau an der Berliner Musikhochschule war.

1953-1989 (Leitung Klaus Fischer-Dieskau)
Der Hugo-Distler-Chor beteiligt sich an der Gründung von „Europa Cantat“, es folgen zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen, u.a. für die Deutsche Grammophon.

1989-1992 (Leitung Heribert Breuer)
Es beginnt die Zusammenarbeit mit IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhinderung des Atomkrieges).

seit 1992 (Leitung Stefan Schuck)
Es finden Konzerte mit dem Schwerpunkt a-cappella-Musik des 20. Jahrhunderts im In- und Ausland statt sowie Rundfunkaufnahmen zum 90. Geburtstag Hugo-Distlers. Des weiteren erfolgt der kontinuierliche Ausbau der kammermusikalischen Arbeit und Stimmbildung. (Aus http://hugo-distler-chor.de/geschichte)

Am 28.Oktober 2012 führte der Chor in der Berliner Gethsemane-Kirche in seinem Programm „Lux aeterna“ unter anderem das „Requiem“ von Jean Gilles (1668–1705) auf.

Ausschnitte aus den Teilen „Graduel“, „Sanctus/Benedictus“ sowie „Communion“ können Sie hier hören.

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Vox et Organum, Choralschola Herz Jesu

„Vox et Organum, Choralschola Herz Jesu“ bietet Gesänge der Gregorianik, mehrstimmige Chorwerke sowie Orgelimprovisationen.
Die „Choralschola Herz Jesu“ ist eine reine Männerschola, die sich 2011 unter der Leitung von Kirchenmusiker Johannes Kaufhold gründete.
Die Orgelimprovisationen werden von Prof.Wolfgang Seifen auf der Kleuker-Orgel der Kirche ausgeführt.

Ausschnitte aus der CD, die 2014 aufgenommen und verkauft wurde, um mit dem Erlös einen finanziellen Beitrag zur Sanierung des Kirchturms zu leisten, können Sie hier hören.

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